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...über Bodenverlegung und Bodenbeläge

Vinyl – ein unterschätzter Bodenbelag

Die meisten Menschen kennen Vinyl auf dem Fußboden besser als PVC-Belag und dieser hat wahrlich keinen allzu guten Ruf. In den 70er bis 80er Jahren lagen die Kunststoff-Fußböden in der Regel in jedem Zuhause, vorzugsweise in ungewöhnlichen Mustern in der Küche. Nicht nur die Optik der früheren PVC-Fußböden ist aus heutiger Sicht gewöhnungsbedürftig, die Materialien waren unter Umständen mit Asbest verseucht. In den 90er Jahren wurden die PVC-Böden dann raus geschmissen und durch schöne Holzdielen, Laminat und Parkett ersetzt. Doch mittlerweile erobert sich das Vinyl seinen Weg zurück in die Wohnzimmer, Schlafzimmer und Küchen – nicht nur in gesundheitsunbedenklichem Zustand, sondern auch in verschiedenster Optik.

Vinyl gibt es in jeglicher Optik

Früher gab es PVC-Boden mit bunten Mustern, heute sieht der Vinyl-Fußboden aus wie Buche-Laminat oder grauer Natursteinboden. Wie man beispielsweise auf www.bodenverkauf.de sehen kann, bieten die Hersteller heutzutage Vinyl in jeglicher Optik an. Die Fußböden aus Kunststoff sind auf den ersten Blick nicht vom optischen Original zu unterscheiden, so authentisch fertigen die Hersteller Vinyl-Böden wie Marmor, Granit, Walnuss, Eiche oder Oak. Spezielle Techniken sorgen für eine realistisch wirkende Haptik und stehen ihren originalen Gegenstücken in Nichts nach.

Vinyl oder das Original wählen?

Vinyl – ein unterschätzter BodenbelagScheinbar gibt es optisch keinen Unterschied zwischen den Fußböden aus Vinyl, Holz oder Stein. Ähnlich wie Laminat wird der Vinyl-Boden für gewöhnlich in vier Schichten geliefert, so dass Schutzfilm, Vinylschicht, Trägerplatte und Gegenzug in einem Stück sind. Und auch bei der Verlegung des Fußbodens sind Vinyl-Dielen oder -Fliesen ähnlich einfach zu behandeln wie Laminat. Über ein Klicksystem werden die einzelnen Stücke zusammengesteckt – ohne verkleben, ohne verfugen. Bis jetzt scheinen die Fußböden relativ ähnlich in ihren Eigenschaften, für welchen Belag soll man sich nun entscheiden? Der maßgebliche Vorteil von Vinyl liegt in der extrem hohen Strapazierfähigkeit. Diese entsteht durch den Schutzfilm, der über dem Vinyl-Dekor aufgetragen ist. Hochhackige Schuhe, Haustiere, Möbel und vieles mehr können dem Fußboden nichts mehr anhaben. Auch die Gefahr, dass Flüssigkeiten und Feuchtigkeit das Laminat, Parkett oder Steinboden beschädigen, besteht nicht mehr. Durch den Schutzfilm kann keine Feuchtigkeit einziehen. In der Pflege ist der Vinyl-Fußboden ebenfalls unproblematisch. Für gewöhnlich reicht es aus, wenn der Fußboden feucht gewischt wird.

Vorteile in der Schalldämmung und Wärmeentwicklung

Vinyl ist ein sehr elastisches Material. Als Fußboden besitzt Vinyl daher eine sehr gute Schalldämmung. Vor allem in großen Räumen wie Mehr-Personen-Büros oder im Eingangsbereich sorgen Vinyl-Böden dafür, dass die Geräuschkulisse reduziert wird und Tritte nicht mehr so deutlich durch die Wohnräume oder in untere Etagen dringen. Weiterhin passt sich Vinyl der Umgebungstemperatur sehr gut an, wodurch der Boden nur dann kalt ist, wenn auch der Raum kalt ist. Andernfalls hat man immer einen angenehm warmen Fußboden, über den man problemlos barfuß laufen kann ohne sich zu verkühlen.

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