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...über Bodenverlegung und Bodenbeläge

Bodenbeläge aus Kautschuk

Der Begriff „Kautschuk“ oder „Naturkautschuk“ bezieht sich auf elastische Polymere, die aus Pflanzprodukten (wie Milchsaft) hergestellt werden. Kautschuk wird beispielsweise zur Herstellung von Gummi verwendet. Aus diesem Grund nennt man Kautschukbodenbeläge auch als Gummibodenbeläge.

Geschichte und Gegenwart

Kautschukboden - Fräsen und SchweißenNaturkautschuk wurde durch die Völker von Amerika bereits in den Zeiten vor Kolumbus in verschiedenen Weisen verwendet. Zu Europa hatte man Kautschuk erst aber in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gebracht. Erst das Jahr 1839 brachte den Durchbruch, als Charles Goodyear das Verfahren der Vulkanisation erfunden hat. Seit diesem Moment konnte man Gummi, ein elastisches Kautschukprodukt herstellen. Dieses Ereignis eröffnete breite Anwendungsmöglichkeiten für den Kautschuk. In Amerika (vor allem in Brasilien) sowie in Afrika und Asien entstanden mehrere Kautschuk-Plantagen. In der 30er Jahren des 20. Jahrhunderts hatte man in Deutschland einen synthetischen Kautschuk (Methyl-Kautschuk) erfunden, der in den 40er Jahren in den USA auch produziert wurde.

Arten und Eigenschaften

Heutzutage werden die Kautschukbodenbeläge (auch Gummi- und Elastometerbeläge genannt) vor allem aus dem vorgenannten synthetisierten Kautschuk hergestellt. Sie werden sowohl als homogene als auch heterogene Beläge angeboten. Bodenbeläge aus Kautschuk können eine glatte oder eine strukturierte Oberfläche haben. Sie werden sowohl als Bahnen als auch als Fliesen angeboten. Die Verlegung von Kautschukbodenbelägen erfolgt durch vollflächige Verklebung. Was sich auf die Eigenschaften der Kautschukbodenbeläge bezieht, sie sind vor allem beständig gegen mechanische Beschädigungen sowie gegen Einwirkungen von Lösemitteln, Fetten, Säuren und Laugen. Dazu sind sie praktisch, weil man sie leicht reinigen und pflegen kann. Außerdem sind sie zigarettenglutbeständig, wasserabweisend, enthalten keine schädlichen Stoffe wie Weichmacher, Asbest oder Formaldehyd.

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